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Stille Entzündungen können depressive Verstimmungen fördern

Der neue Silent-Inflammation-Check deckt Fehlregulation und eine mögliche Ursache auf

Fragmente der Bakterienhülle Gram-negativer Bakterien - die Lipopolysaccharide (LPS) - können in größerer Konzentration für eine übermäßig durchlässige Darmschleimhaut sorgen, indem sie die Zonulin-Freisetzung triggern. Gelangen sie aus dem Darm in die Blutbahn, können sie im Körper unterschwellige chronische Entzündungen auslösen.
Die stillen Entzündungen wiederum verschieben die Balance des Tryptophan-Stoffwechsels, da sie ein Enzym fördern, das vermehrt Tryptophan in Kynurenin umwandelt. Aus dem Kynurenin entstehen depressionsfördernde Abbauprodukte. Gleichzeitig steht weniger Tryptophan zur Verfügung, um daraus das stimmungsaufhellende Serotonin zu produzieren. Da Serotonin die Ausgangssubstanz für das Schlafhormon Melatonn ist, kann die Fehlregulation auch zu Schlafstörungen führen.

Ist das Verhältnis von Kynurenin und Tryptophan zugunsten des Kynurenin verschoben, steigert das die Immuntoleranz. Zuviel Kynurenin bringt das Immunsystem aus dem Glewichgewicht und verhindert eine effektive Immunantwort.

Um den unterschwelligen Entzündungen auf die Spur zu kommen, bietet sich der Silent-Inflammation-Check an, der folgende Parameter aus Blut bzw. Serum bestimmt: LPS-Antikörper, das hochsensitive C-Reaktive Protein, Kynurenin, Tryptophan und die Kynurenin/Tryptophan-Ratio als Marker für die Aktivität des entscheidenden Enzyms.

Lesen Sie dazu unsere ausführlichen Informationen.

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