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Robert-Koch-Medaille in Gold für Infektiologen

Geehrt wurde der schwedische Mikrobiologe Staffan Normark für sein Lebenswerk.

Während eines Festakts am 16. November 2018 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin erhielt der schwedische Mikrobiologe Staffan Normark vom Karolinska Institutet nahe Stockholm die Robert-Koch-Medaille in Gold.

Er befasste sich in der Infektionsforschung mit der Pathogenität von Krankheitserregern wie Escherichia coli und Helicobacter pylori sowie von Gonokokken und Salmonellen.
Normark konnte erstmalig zeigen, wie Helicobacter pylori an Epithelzellen im Magen bindet.
Weiterhin forschte er über die Entwicklung von Antibiotika-Resistenzen in E. coli. Bakterielle Enzyme - die Beta-Laktamasen - können den „Betalaktam-Ring“ zahlreicher Antibiotika spalten und sie so unwirksam machen. Der Resistenzmechanismus ist weit verbreitet.
Auch zur Biofilm-Bildung von E. coli bei Blasenentzündungen steuerte Normark wichtige Erkenntnisse bei.

Gleichzeitig bekam der US-amerikanische Immunologe Jeffrey Victor Ravetch von der Rockefeller University, New York City, den diesjährigen Robert-Koch-Preis für seine Arbeiten zur Vielfalt von Antikörpern. Er untersuchte die funktionale Diversifizierung der Antikörper aufgrund der Modulation bestimmter unveränderlicher Strukturen. Seine Erkenntnisse eröffneten zahlreiche neue Möglichkeiten bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen und für Krebsimmuntherapien.

 

Bildinformation: Ausschnitt von "rks-preisverleihung_2018_ravetch_normark.jpg" (JPEG-Grafik, 3508 × 2292 Pixel) - Skaliert (31%)
Copyright: Robert-Koch-Stiftung  https://www.robert-koch-stiftung.de/files/rks-preisverleihung_2018_ravetch_normark.jpg

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