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Nervenzellen

Für Ärzte und Therapeuten

NeuroStress-Diagnostik

Dem Burnout keine Chance

Chronischer Stress kann krank machen. Die Zahl der Krankschreibungen wegen Burnout-Syndrom ist nach Angaben der Krankenkassen zwischen 2004 und 2011 um 700% gestiegen, die Zahl der Fehltage um 1400%. Bei den Ursachen der Krankschreibungen liegen psychische Erkrankungen auf Rang vier. Chronischer Stress fördert Krankheitsbilder wie Depressionen, Schlafstörungen und chronische Erschöpfung und kann neuroendokrine Störungen verursachen.

Patienten können das Ausmaß ihres Stresses oft nicht realistisch beurteilen und der Zusammenhang mit ihren gesundheitlichen Problemen ist ihnen nicht bewusst. Dem Therapeuten kommt nun die schwierige Aufgabe zu, die Stressbelastung des Patienten in der Kürze der Zeit zu erfassen, das Risiko für einen Burnout abschätzen und wirksame Therapien anbieten.

Die NeuroStress-Diagnostik unterstützt Sie dabei: 

Die Messung des Stresshormons Cortisol und seines Gegenspielers Dehydroepiandrosteron (DHEA) im Tagesverlauf zeigt die reale Stressbelastung des Patienten und seine Fähigkeit zur Stresskompensation.

Sie erhalten verlässliche Antworten auf die Fragen:

  • Wie hoch ist die Stressbelastung des Patienten?
  • Ist er noch fähig, den Stress zu kompensieren?
  • Droht ein Burnout?
  • Kann die Stressbelastung Ursache für die geschilderten Symptome sein?

Indikationen

  • Burnout-Prophylaxe und Vorbeugung stressassoziierter Depressionen
  • gastrointestinale Symptome
  • Reizdarm
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfung
  • depressive Verstimmungen
  • Ängste, Unruhe, Konzentrationsprobleme
  • Herzrasen, thorakaler Druck, Hypertonie
  • persistierende Kopf- und Rückenschmerzen
  • nachlassende Libido
  • Prämenstruelles Syndrom

Stress und die beteiligten Hormone

Die akute Stressantwort des Körpers ist eine physiologische Reaktion, um mit erhöhter Belastung umzugehen. Bekommt der Körper im Anschluss genug Zeit, um sich zu regenerieren, bleibt die Stressantwort ohne Folgen. Die verbrauchten Neurotransmitter können nachproduziert und in den Neuronen gespeichert werden.

Fehlen die Erholungsphasen, bleibt der Bedarf an Botenstoffen dauerhaft hoch. Das erhöht zunächst die Spiegel der Botenstoffe, was sich in Symptomen wie Unruhe, Bluthochdruck und Schlaflosigkeit, aber auch gesteigerter Leistungsfähigkeit niederschlägt. Kommt es zur Überlastung der Botenstoff-Produktion, kann der Körper dem Bedarf nicht mehr nachkommen. Die Speicher in den Neuronen leeren sich. Der Botenstoffspiegel sinkt und verursacht Mangel-Symptome wie Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit und Konzentrationsstörungen bis hin zum Burnout-Syndrom. Das komplexe neuroendokrine Zusammenspiel ist aus dem Gleichgewicht geraten.


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