Vaginalflora, Vaginitis, Vaginose,

FÜR ÄRZTE UND THERAPEUTEN

Stufendiagnostik bei Vaginitis/Vaginose

1. Stufe

Bei einer bakteriellen Vaginose oder einer Genitalmykose ist das Gleichgewicht der Vaginalflora gestört: Die vorherrschenden Laktobazillen sind vermindert, stattdessen tritt eine Mischflora aus Bakterien wie Gardnerella vaginalis und Atopobium vaginae oder der Hefepilz Candida sp. in den Vordergrund.
Die VaginalStatus-Diagnostik deckt die Verschiebungen in der Zusammensetzung der Vaginalflora auf.  

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Ätherische Öle können das Wachstum von Krankheitserregern hemmen. Ein Aromatogramm deckt gezielt die ätherischen Öle auf, die gegen den isolierten Erreger wirken. Methodisch ähnelt das Aromatogramm einem Antibiogramm. 

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Die KyberKompaktPRO-Diagnostik weist Schlüsselorganismen aus fünf verschiedenen funktionellen Gruppen der Mikrobiota nach. Darüber erkennt die Diagnostik Störungen des mikrobiellen Gleichgewichts und gibt wertvolle Hinweise für die Therapie.

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Die Biomarker sIgA und β-Defensin 2 weisen die Fähigkeit der Darm-Schleimhaut nach, Erreger, Antigene und Schadstoffe abzuwehren.

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Unter Sonneneinstrahlung bildet die Haut ausreichend Vitamin D3, im Winter ist jedoch ein Großteil der Menschen in Deutschland Vitamin-D-unterversorgt. 
Die Leber wandelt Vitamin D3 in die Speicherform 25-OH-Vitamin D um, die im Serum nachgewiesen wird und Aufschluss über eine Vitamin D-Unterversorgung mit ihren gesundheitlichen Folgen gibt.

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2. Stufe

Zonulin reguliert die Durchlässigkeit der Dünndarm-Mukosa über die Tight Junctions. Erhöhte Zonulin-Werte im Stuhl zeigen eine verstärkte Öffnung der Tight Junctions und damit eine erhöhte Permeabilität an.
Erhöhte α1-Antitrypsin-Werte im Stuhl weisen dagegen eine erhöhte allgemeine Permeabilität der Darm-Mukosa nach. Je durchlässiger die Darmschleimhaut, desto mehr α1-Antitrypsin geht zusammen mit anderen Proteinen in das Darmlumen über. 

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Ein Antibiogramm zeigt, welches Antibiotikum gegen den nachgewiesenen Krankheitserreger wirkt. Das ermöglicht den Einsatz eines Antibiotikums mit schmalem Wirkspektrum, das den Schaden an der natürlichen Mikrobiota und die Entstehung von Resistenzen gering hält.