Entzündungen, Darm, Morbus Chron

FÜR ÄRZTE UND THERAPEUTEN

Stufendiagnostik bei Morbus Crohn

1. Stufe

Die KyberBiom®-Diagnostik weist Schlüsselorganismen aus sieben funktionellen Gruppen der Mikrobiota nach. Darüber erkennt die Diagnostik Störungen des mikrobiellen Gleichgewichts und erfasst die Resilienz der intestinalen Mikrobiota.

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Der Nachweis von okkultem Blut und Enzymen aus Gewebewucherungen zeigt verlässlich Polypen, Tumoren und entzündliche Geschehen im Darm an.

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Bei der Typ-III-Nahrungsmittelallergie vernetzen sich einzelne Antigen-Antikörper-Verbindungen zu größeren Immunkomplexen. Die Immunkomplexe können sich im Subendothel kleiner Blutgefäße ablagern, zum Beispiel in der Mukosa, der Niere und der Synovia der Gelenke. Dort lösen sie lokale Entzündungen aus, die für die typischen Symptome verantwortlich sind. 

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Steigt der Gehalt der Verdauungsrückstände Stickstoff und Fett im Stuhl eines Patienten plötzlich und ohne Ernährungsumstellung an, deutet das auf eine gestörte Verdauungsleistung - eine Malassimilation - hin. 
Die Biomarker sIgA und β-Defensin 2 weisen die Fähigkeit der Darm-Schleimhaut nach, Erreger, Antigene und Schadstoffe abzuwehren.
Zonulin reguliert die Durchlässigkeit der Dünndarm-Mukosa. Erhöhte Zonulin-Werte im Stuhl weisen auf eine erhöhte Permeabilität und damit verbundene Erkrankungen hin. 
Calprotectin, Lysozym und Laktoferrin spiegeln das Ausmaß der Granulozyten-Einwanderung in den Darm wider und zeigen damit Entzündungen der Darm-Mukosa an. Die Kombination der Entzündungsmarker erhöht die Sensitivität.
Die kurzkettigen Fettsäuren Buttersäure, Propionsäure und Essigsäure geben Hinweise auf den Versorgungszustand der Darm-Schleimhaut und das bakteriell vermittelte Sättigungsgefühl.

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2. Stufe

α1-Antitrypsin ist ein von der Leber produziertes Protein. Je durchlässiger die Darmschleimhaut, desto mehr α1-Antitrypsin geht zusammen mit anderen Proteinen in das Darmlumen über. Erhöhte α1-Antitrypsin-Werte im Stuhl zeigen deshalb eine erhöhte allgemeine Permeabilität der Darm-Mukosa an. 
Bei Entzündungen verstärkt sich die Produktion des α1-Antitrypsins zusätzlich, da es als Gegenspieler zu entzündlichen Prozessen fungiert.

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Für den Abbau des extrazellulär anfallenden Histamins ist vor allem das Enzym Diaminooxidase (DAO) verantwortlich. Befindet sich zu wenig DAO im Blut, deutet das auf einen eingeschränkten Histaminabbau hin.

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3. Stufe

Bei einem Gallensäuremangel kommt es zu Steatorrhö und Vitaminmangel. Gleichzeitig steigt das Risiko für Gallensteine an. Ursache eines Gallensäuremangels ist oft ein Gallensäure-Verlust-Syndrom, bei dem die Rück-Resorption der Gallensäuren im terminalen Ileum gestört ist.
Reizdarm-Patienten mit Obstipation bilden generell weniger Gallensäuren.

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4. Stufe

Eine erhöhte Histaminbelastung und eine verminderte Histamin-Abbaukapazität können die Ursachen einer Histaminintoleranz sein, die beim Patienten allergieähnliche Symptome auslösen kann. 
Das DarmProfil THAK/Verdacht auf Histaminintoleranz weist beide Ursachen verlässlich nach.

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Das eosinophile Protein X (EPX) ist ein Marker für die Aktivierung der eosinophilen Granulozyten – und damit der angeborenen Immunabwehr im Darm. 
Degranulieren eosinophile Granulozyten, tritt EPX zusammen mit großen Mengen toxischer und entzündungsfördernder Stoffe in das Gewebe ein, um eine Infektion zu bekämpfen.
EPX kann nicht nur bei Entzündungen, sondern auch bei Typ-I-Allergien erhöht sein.

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