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Laktobazillen - Milchsäurebakterien • mikrooek.de

INFO

Laktobazillen

Die Laktobazillen - auch bekannt unter dem Namen Milchsäurebakterien - scheiden Milchsäure aus und säuern so das Vaginalmilieu auf pH-Werte unter 4,5 an. Dadurch wird das Wachstum krankheitserregender Bakterien erschwert. Zusätzlich können Laktobazillen Bindungsstellen an der Schleimhaut besetzen und das lokale Immunsystem stimulieren.

Einige Laktobazillen-Arten können außerdem antibakteriell wirksame Substanzen wie H2O2 und Bakteriozine ausscheiden. Dadurch können Laktobazillen das Wachstum der Krankheitserreger Gardnerella vaginalis, Prevotella bivia, Neisseria gonorrhoeae oder Mycoplasma hominis wirkungsvoll unterdrücken. Schwangere, bei denen Komplikationen auftreten, haben oft weniger H2O2-bildende Laktobazillen als Schwangere ohne Beschwerden.

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