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HPV-Infektion - Folgenschwer wenn sie unentdeckt bleibt • mikrooek.de

INFO

HPV-Infektion

Das körpereigene Immunsystem bekämpft eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV) in den meisten Fällen innerhalb von etwa 8 bis 14 Monaten. Die vorübergehende Infektion verläuft in der Regel symptomlos, so dass die meisten Frauen eine HPV-Infektion nicht wahrnehmen. Analog zur viralen Infektion der Nasenschleimhäute wird eine HPV-Infektion auch als „zervikaler Schnupfen“ bezeichnet wird.
In wenigen Fällen bleibt die Infektion bestehen. Jetzt kann sie zu präkanzerogenen Vorstufen (Dysplasien, CIN) führen. Aber auch die Vorstufen heilen in vielen Fällen wieder ab. Die Selbstheilungsrate bei leichten oder mäßigen Dysplasien (CIN1 oder CIN2) schwankt zwischen 40 und 90 Prozent. Dabei ist das Alter der Frau zum Zeitpunkt der Diagnose entscheidend: je jünger die Frau bei der Diagnose ist, desto besser sind die Aussichten auf eine spontane Regression der Krebsvorstufen.
Die Infektion mit einem Hochrisiko-HPV-Typ ist notwendige Voraussetzung für die Entstehung eines Zervixkarzinoms. Die folgenden Kofaktoren können das Erkrankungsrisiko aber zusätzlich erhöhen:
- Rauchen
- zusätzliche Infektionen im Genitalbereich
- zahlreiche Schwangerschaften und frühe Geburten
- AIDS
- Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken (z.B. nach Organtransplantation)
- Einnahme hormoneller Verhütungsmittel („Pille“) über längere Zeiträume

Bleiben die präkanzerösen Vorstufen unentdeckt, kann sich aus der HPV-Infektion ein Zervixkarzinom entwickeln - über einen Zeitraum zwischen 7 Jahren und mehrere Jahrzehnten.

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