Von freundlichen Bakterien, Darmgesundheit und viel Unterhaltung

Das innere eines begehbaren Darmmodells

Am Samstag, den 11. Juli, öffneten sich bei SymbioPharm GmbH, SymbioVaccin GmbH und MVZ Institut für Mikroökologie die Tore für Besucher. Alle drei Unternehmen präsentierten sich der interessierten Öffentlichkeit durch Ausstellungen, Einblicke in die Produktion und Laborführungen. Und die Besucher kamen zahlreich – trotz oder gerade wegen des hochsommerlichen Wetters.

Einen Programmpunkt ließ sicher niemand aus: den 20 Meter langen, begehbaren Darm. Er informierte über Darmkrebs, seine Entstehung und mögliche Vorbeugung, und über chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Fachleute am Darm beantworteten bereitwillig die vielen Fragen, denn Darmprobleme kennt fast jeder.

Das äußere des begehbaren Darmmodells sieht wie eine rosa Raupe aus.

Von außen sieht der Darm wie eine dicke rosa Raupe aus. Im Hintergrund befindet sich das MVZ Institut für Mikroökologie.

Der Infostand von SymbioPharm

Ebenfalls um die Darmgesundheit und um weitere Beschwerden ging es am Stand mit den verschiedenen mikrobiologischen Produkten und Informationen zur Diagnostik, der ständig umlagert war. Viele interessierten sich dafür, wie sie Erkältungen vorbeugen können und was Bakterien und Intimpflege oder Bakterien und Ballaststoffe miteinander zu tun haben.

Eine Gruppenführung bei SymbioPharm

Die Produktion mikrobiologischer Arzneimittel und die dafür gültigen Hygiene-Vorschriften waren Thema am und im Gebäude der SymbioPharm GmbH. Anhand vieler Fotos ließen sich die einzelnen Produktionsschritte nachvollziehen.

Mit Ablklatschproben wurden Hygienevorschriften bunt erklärt

Abklatschproben aus den unterschiedlichen Hygienezonen zeigten die unterschiedliche Bakterienbelastung der Fußböden – von stark belastet in der schwarzen Zone bis sauber in der weißen Zone. Auch Proben gewaschener und ungewaschener Hände und an der Schutzkleidung wie zum Beispiel dem Mundschutz konnten verglichen werden. Platten und Flaschen mit verschiedenen Nährmedien – schön bunt anzusehen – ließen die Bakterienvielfalt erahnen. Ein Film führte in die Arzneimittelproduktion gestern und heute ein.

Kinder experimentieren im Praktikumsraum
Kinder experimentieren im Praktikumsraum

Selbst Hand anlegen konnten die Besucher in einem eigenen Praktikumsraum. Sie durften Präparate mit Bakterien, Würmer und Insekten stark vergrößert unter dem Mikroskop betrachten, mit Lebensmittelfarbe pipettieren und auch moderne Untersuchungsmethoden wie die Gel-Elektrophorese nachvollziehen, indem sie in die Taschen des Gerätes einen Farbstoff pipettierten. Große Glasschalen mit niedlichen Bakterien-Stofftieren zeigten das breite Spektrum möglicher Bakterien in Stuhl- oder Blutproben. Ein Dufträtsel mit ätherischen Ölen rundete das Ganze ab.

Besucher tragen Schutzanzüge und nehmen an einer Laborführung teil.

Großen Zuspruch erfuhren auch die Vorträge zur Mikrobiologische Therapie und die Laborführungen. Ab 14:00 Uhr durften Erwachsene die Labore betreten und direkten Einblick in die Arbeit des Instituts für Mikroökologie nehmen. Die Referenten stellten den Besuchern in weißen Einmal-Schutzkitteln die unterschiedlichen Arbeitsfelder und verschiedene Geräte vor, die zur mikrobiologische Diagnostik nötig sind.

Ein Kind klettert an einer Kletterwand hoch

Neben den Informationen zu Gesundheit und Wissenschaft sorgte ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm für viel Spaß. Bereits von weitem fiel die zehn Meter hohe Kletterwand des Skiclubs Kleingladenbach auf. Wagemutige konnten daran - gut gesichert – in luftige Höhen steigen.

Ein Kind spielt mit einer Schaumkussw-Wurfmaschine
Im Schatten eines Pavillions ruhen sich die Besucher aus
Ein Zauberer führt seine Tricks vor dem Publikum vor
Der "Appenzeller Koch" jongliert mit Pfannen

Wer es lieber bodenständiger liebte, versuchte sich im Torwand-Schießen, beim Dosenwerfen oder an der Schaumkuss-Wurfmaschine. Kleine Kinder tummelten sich auf der Hüpfburg, ließen sich das Gesicht schminken oder folgten gebannt den Vorführungen des Zauberers Batek. Der „Appenzeller Koch“ begeisterte große und kleine Zuschauer mit seiner Jonglage und seinen speziellen Fahrradkünsten.

Ein Therapie-Hund des Deutschen Roten Kreuzes
Ein Rettungshund findet eine Person

Die Therapie-Hunde des Deutschen Roten Kreuzes freuten sich über das große Interesse der Kinder. Sie durften die Hunde streicheln, führen, mit Leckerlis verwöhnen oder in einem Wägelchen herumfahren. Die DRK-Rettungshunde beeindruckten ein großes Publikum in zwei Vorführungen mit ihrem Können und ihren Einsatzmöglichkeiten.

Menschen trainiren vor der Fithalle 8 im Freien

Das neue Fitness-Studio „Fithalle 8“ auf dem SymbioPharm-Gelände stellte sich mit Informationen und schweißtreibenden Vorführungen möglichen neuen Mitgliedern vor. Ein aufgebauter Zirkel aus dicken Seilen, Traktorreifen, Gymnastikbällen und verschiedenen Kraftgeräten führte in das funktionelle Training ein. Kurse wie Zumba, TRX, Cycling und Pilates ergänzen den Schwerpunkt der Fithalle 8: das funktionelle Training. Wer von der sportlichen Leistung erschöpft war, konnte sich an der Cocktailbar mit Lounge erholen.

Besucher ruhen sich im Schatten der Sonnenschirme aus
Unter einem Pavillion wird Kaffee und Kuchen verkauft

Um sich zwischen den zahlreichen Programmpunkten zu stärken, gab es ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken. Der gute Duft von Gegrilltem lockte die Hungrigen an. Viele Leute nutzten die Gelegenheit, sich gemütlich unter die aufgestellten Sonnenschirme zu setzen und ihr Steak oder Würstchen und die verschiedenen Salate zu genießen. Auch Kaffee und Kuchen luden zum Verweilen bei Musik ein.