Möglichkeiten der Parodontitistherapie
Ziel der Parodontalbehandlung ist es, parodontalpathogene Bakterien dauerhaft aus infizierten Geweben zu entfernen. Die hohe Rezidivrate nach konventioneller Behandlung zeigt: rein mechanische oder chirurgische Maßnahmen reichen für einen langfristigen Therapieerfolg häufig nicht aus.
Klassische Parodontitistherapie
Das Einbringen eines Local Delivery Device (LDS) im Rahmen einer adjuvanten Antibiotikatherapie kann helfen, aggressive marginale Parodontitiden nachhaltig zu verbessern. Die Auswahl eines geeigneten Antibiotikums setzt jedoch eine möglichst genaue Kenntnis des Keimspektrums voraus. Die vielen Therapieversager und die Ausbreitung bakterieller Resistenzen unterstreichen die Notwendigkeit.
Der ParoCheck® weist verschiedene Markerorganismen einer Parodontitis nach, und schlägt ein entsprechendes Therapieschema für eine wirksame Behandlung vor. Dabei werden nur Antibiotika empfohlen, für die gute Studien zur Wirksamkeit vorliegen.
Alternative Parodontitistherapien

Der spezifische Nachweis von Markerorganismen erlaubt auch den Einsatz alternativer Therapiemethoden. Der Arzt kann jetzt gezielt ätherische Öle einsetzen, die gegen die vorliegenden Erreger wirksam sind. Der Befund des ParoCheck® enthält individuelle Empfehlungen zu geeigneten ätherischen Ölen.
Außerdem lassen sich mit Hilfe des ParoCheck® individuelle Autovaccine herstellen, mit denen auch schwer therapierbare Parodontitiden behandelt werden können. So bekommt der Arzt Alternativen zur klassischen Antibiotikatherapie an die Hand.

