Gebärmutterhalskrebs

In Europa werden jährlich etwa 60.000 Neuerkrankungen und 30.000 Todesfälle durch Gebär- mutterhalskrebs registriert. Bei europäischen Frauen unter 45 Jahren ist das Zervixkarzinom die zweithäufigste Krebserkrankung - nach Brustkrebs.
Die meisten Krebserkrankungen nehmen mit steigendem Alter zu. Auf das Zervixkarzinom trifft das nicht zu: im Alter zwischen 25 und 35 Jahren wird bei deutlich mehr Frauen die Diagnose Gebär- mutterhalskrebs gestellt als bei Frauen über 65 Jahre.
Zur Diagnose wird heute meist die PAP-Zytologie herangezogen. Die Methode beschränkt sich jedoch auf die Symptome und weist Mängel in der Sensitivität auf.
Moderne Verfahren fokussieren dagegen auf die Auslöser des Zervixkarzinoms: die humanen Papillomaviren. Die PapilloCheck-Diagnostik vom Institut für Mikroökologie weist die wichtigsten Hochrisiko- und Niederrisiko-HPV-Typen nach. Beim Zervixkarzinom ist eine Diagnostik, die auf die Ursachen abzielt, besonders wichtig. Denn das Zervixkarzinom ist im Frühstadium in nahezu 100 Prozent der Fälle heilbar.
Neue Chancen gegen Gebärmutterhalskrebs
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