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Basisdiagnostik Vaginalflora

Bei einer bakteriellen Vaginose ist das Gleichgewicht der Vaginalflora gestört. Statt der Laktobazillen tritt eine Mischflora aus Bakterien wie Gardnerella vaginalis, Atopobium vaginae und Trichomonas vaginalis in den Vordergrund. Dadurch kann es zu dünnflüssigem Ausfluss, Juckreiz, Brennen und „fischigem“ Geruch kommen. Die Unterscheidung einer bakteriellen Vaginose und einer vaginalen Pilzinfektion anhand des mikroskopischen Bildes ist schwierig. Daher kommt es häufig zu Fehldiagnosen und damit zu Rezidiven bei den behandelten Patientinnen.

Die Diagnostik des VaginalStatus erfasst die Mischflora einer bakteriellen Vaginose mit molekularen Methoden und ermöglicht so eine gezielte und effektive Therapie.

Neben einer Vaginose können Veränderungen der Vaginalflora Entzündungen des Urogenitaltrakts und des Beckens verursachen. Bei Schwangeren kann eine Vaginose eine Frühgeburt auslösen. Neuere Publikationen deuten darauf hin, dass eine veränderte Vaginalmikroflora die Infektion mit sexuell übertragbaren Krankheiten wie HIV begünstigt. Wird die vaginale Mikroflora regelmäßig untersucht, können Entgleisungen frühzeitig erkannt und therapiert werden. Die Folgeerkrankungen werden so vermieden.

Hinweise zur Probennahme

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