Kohlenhydratintoleranzen
Bei einer Kohlenhydratintoleranz kann der Darm die jeweiligen Zuckermoleküle nicht resorbieren. So gelangen die Zucker in den Dickdarm: Bakterien setzen sie dort zu CO2, H2 und kurzkettigen Fettsäuren um. Blähungen, osmotische Diarrhö und Bauchschmerzen sind die Folge. Längerfristig können Störungen der physiologischen Mikroflora auftreten.
Der Nachweis einer Kohlenhydratintoleranz erfolgt über den H2-Atemtest. Dabei trinkt der Patient eine Kohlenhydratlösung; anschließend nimmt der Arzt oder Therapeut im Abstand von zehn Minuten Atemgasproben. Liegt eine Kohlenhydratintoleranz vor, steigt die H2-Konzentration im Atemgas stark an.
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- Atemgastest

